Besatzfische

Hauptsächlich züchten wir Regenbogenforelle, Bachforelle, Kärntna Låxn, Bachsaibling, Lachsforelle und Äsche. Seit einigen Jahren gelingt uns auch erfolgreich die Nachzucht der Urforelle (genetisch reine heimische Bachforelle), weiters von Huchen, Goldforellen, Reinanken und Nasen.

Jeder Fluss hat seinen eigenen "Fischstamm". Dieser hat sich im Laufe der Jahre am besten an das jeweilige Gewässer angepasst. Wir sind daran interessiert, bestmöglich angepasste Besatzfische für unsere Kunden zu züchten. Geschlüpfte Äschebrut wird mit Lebendplankton, welches im Brennsee gefangen wird, angefüttert.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Nachzucht von heimischen Äschen und Urforellen.

Äschen:

Einer meiner Lieblingsfische ist die Äsche. Daher gilt ein besonderes Augenmerk der Nachzucht dieser bedrohten Fischart. Da es nicht möglich ist, von den Äschen einen eigenen Mutterfischstamm zu halten, müssen wir im März/April an den verschiedenen Flüssen die Äschen elektrisch abfischen. Durch den Kormoran und andere Umwelteinflüsse ist es sehr schwierig geworden, laichreife Äschen in ausreichender Zahl zu bekommen. Auch der genaue Zeitpunkt der Laichreife hängt von Wassertemperatur, Mond und dem jeweilige Gewässer ab. So kann es passieren, dass viele Fahrten umsonst gemacht werden.

Urforelle:

In den letzten 30 Jahren ist es zu einem drastischen Rückgang der Bachforellenbestände in den heimischen Fließgewässern gekommen. Die Gründe dafür sind nicht restlos geklärt, es ist jedoch erwiesen, dass der Besatz mit standortfremden Fischen dazu beigetragen hat. Unsere heimischen Populationen wurden durch jahrzehntelangen intensiven Besatz mit Brutstämmen aus anderen europäischen Regionen genetisch so stark verändert, dass endemische Linien nahezu ausgerottet sind. Leider mussten wir feststellen, dass praktisch alle Populationen eine Mischung aus ursprünglich heimischen Bachforellen und fremden Genotypen bilden. Es war schon fast unglaublich, in welch entlegenen Gegenden bereits die Durchmischung stattgefunden hat.

Die Fische aus dem Anrase See wurden abgestreift. Die so entstandenen Jungfische werden nun in der Fischzuchtanlage in Feld am See in einem eigenen Teich herangezogen. In den letzten Jahren wurden einige tausend Stück im Nationalpark Hohe Tauern als Genpool in ausgesuchten Bächen ausgesetzt. Der Nachteil besteht darin, dass diese Fische sehr langsam abwachsen (brauchen doppelt so lange!). Wir versuchen daher, durch Selektierung das Wachstum zu verbessern.

FM Andreas Hofer

Millstätter Straße 77

9544 Feld am See

Haus Hofer Feld am See
Gutes vom Bauernhof
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Fischfest Feld am See
Genuss aus Kärnten
Kärntner Nockberge
Feld am See